Digital Buildings: Was ist da eigentlich „smart“ und rechnet sich? (08.08.2019)

Experten-Round Table zur Klärung von Buzzwords wie Smart Home, Digital Real Estate und PropTech

Datum: 08.08.2019
Uhrzeit: 12:00 bis 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: QSC AG, Mathias-Brüggen-Straße 55, 50829 Köln 
Veranstalter: deutsche medienakademie GmbH

Gebäude werden immer smarter. Oder vielleicht die Gebäude selbst nicht so sehr, sondern eher die Gebäudewirtschaft? Und ist „smart“ smart genug? Und dann ist da noch die Frage, was davon unternehmerische Selbstverständlichkeiten sind und welche Ansätze tatsächlich neue Potenziale bieten und nicht nur Hochglanz....

Kein Zweifel, es ist zunehmendes Interesse von Mietern und Gebäudeeigentümern, nicht nur jener von Einfamilienhäusern, sondern vor allem auch Vermietern daran zu vermelden, was da so alles an Netzen in den Wohnungen liegt. Dann ist da die Rede von Gebäudesteuerung per App auf der Basis umfangreicher Sensorik, z.B. für Klima, Heizung und Beleuchtung. Als weitere Beispiele werden genannt Sensoren, die frühzeitig Reparaturbedarf melden und so die Wartungskosten deutlich reduzieren könnten oder von Indoor-Navigations-Systeme in großen Gebäuden. Vor allem aber wird die Diskussion um Digital Buildings immer mehr geprägt von wohnungs-wirtschaftlichen Plattformen, die Daten über Immobilien sammeln, besser als je zuvor analysieren und Folgerungen ziehen, um wohnungswirtschaftliche Prozesse einfacher zu machen oder neue Dienste anbieten zu können.

Vor diesem Hintergrund ist zu fragen, ob es denn nun die z. T. 10 oder 20 Jahre alten Beispiele des damaligen „Smart Home“ sind, die jetzt breit zu tragen beginnen oder ob es nunmehr neue PropTech-Ideen sind, die neue Märkte schaffen. Dementsprechend fragt es sich, ob es vom Geschäfts- und Kostenpotenzial her vor allem um Prozesse, Plattformen und Dienste im wohnungswirtschaftlichen Bereich geht oder auch um die in der Öffentlichkeit so präsenten Themen wie Sicherheit, Energiemanagement, um Gesundheit und Pflege oder Entertainment, um Bequemlichkeit oder Ökonomisierung der Haushaltsführung - oder von allem ein bisschen?

Messlatte zum Erfolg von Smart Home, Smart Building und „Digital Real Estate“ werden jedenfalls nicht nur Hype und Hochglanz von Super-Buildings sein, sondern vor allem die jeweiligen Business Cases der Wohnungswirtschaft, die sich an harten Zahlen orientieren und zeigen werden, ob „Digital Buildings“ sich letztendlich viel besser als „dumme Häuser“ rechnen.

Quelle, Programm und Anmeldung: deutsche medienakademie GmbH




[Stand 6/11/2019]

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